Mi

06

Jul

2011

Freiheitspreis für Necla Kelek setzt falsches Signal

Hier die Pressemitteilung des Liberal-Islamischen Bundes e.V. zur Verleihung des Freiheitspreises 2010 der Friedrich Naumann Stiftung an Necla Kelek:

“Mit Erstaunen haben wir die Entscheidung der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung zur Kenntnis genommen, ihren diesjährigen Friedenspreis der Soziologin Necla Kelek zuzusprechen. Impulse für die liberale Bürgergesellschaft vermögen wir in diesem Schritt nicht zu erkennen.

 

Selbstverständlich hat Frau Kelek mit ihren Arbeiten zu Recht auf Probleme (auch) muslimischer Frauen in Deutschland hingewiesen und damit Aufklärungsarbeit geleistet. Dies gilt es hier nicht in Abrede zu stellen. Doch mit dem Hinweis auf ihre Errungenschaften ist es nicht getan. Zumal Frau Kelek durch ihre - in mehreren wissenschaftlichen Analysen hervorgehobenen – einseitigen und pauschalisierenden Äußerungen vielen unschuldigen Frauen und Männern muslimischen Glaubens in diesem Land geschadet hat. Mit ihren fragwürdigen Argumentationen hat sie mit dazu beigetragen, die gesamte muslimische Bevölkerung in diesem Land in ein schlechtes Licht zu rücken.

 

Als eins von vielen Beispielen für ihre oft entwürdigende Art, über muslimische Frauen und Männer zu sprechen, sei nur eine Äußerung aus einem Interview mit dem ZDF genannt: „Der muslimische Mann muss ständig der Sexualität nachgehen. Er muss sich entleeren, heißt es, und wenn er keine Frau findet, dann eben ein Tier… Das hat sich im Volk durchgesetzt, das ist Konsens.“ – Solche Bemerkungen entspringen sicher keiner Haltung des Pluralismus, der Toleranz oder auch nur des verantwortungsvollen Publizismus‘. Mit einer Würdigung der Sprecherin trägt auch die Friedrich-Naumann-Stiftung nicht zur

Verständigung bei, sondern treibt den Keil, der leider bereits zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen besteht, weiter in die deutsche Gesellschaft hinein. Wir halten daher die Entscheidung, Kelek auszuzeichnen, für einen Fehler und für ein falsches Signal.

 

Unverständlich ist uns des weiteren, warum ausgerechnet die Friedrich-Naumann-Stiftung eine Person auszeichnen möchte, die in ihrer Beratungstätigkeit für den früheren Innenminister und auch in ihren publizistischen Arbeiten eben nicht die selbstverantwortliche Freiheit aller Bürger und Bürgerinnen, sondern eine eher repressive Politik befürwortet. Verbote und zusätzliche Reglementierungen für muslimische Männer und insbesondere Frauen, wie in der Kopftuchgesetzgebung, sind eben kein geeigneter innenpolitischer Weg, Gleichberechtigung und ein Leben in Freiheit für alle zu fördern.

 

Es scheint, als sei Frau Kelek nicht im Sinne freiheitlicher Ideale, sondern lediglich deshalb gewählt worden, um die Stimme der so genannten Islamkritiker in diesem Land zu stärken. Diesen so genannten Islamkritikern geht es insbesondere um die Ausgrenzung der muslimischen Bevölkerung in diesem Land.

 

Ausgleich und Dialog ist nicht ihr Ziel. Für unglücklich halten wir daher auch den in der Begründung der Jury unternommenen Versuch, Frau Kelek zu einer Art Prototyp eines Muslims in Deutschland zu machen. Wenn Necla Kelek Vorbild für eine Integration in die europäische Wertegemeinschaft sein soll, dann heißt das nichts weiter, als dass die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung Muslime nur unter den Bedingungen äußerster Assimilation als Gleichberechtigte Bürger zu würdigen bereit ist. Mit einer Fortentwicklung freiheitlicher Ziele und Werte hat dies nichts zu tun.“

 

 


***ältere Kommentare***

 

    Sven Speer sagt:
    22. Juli 2010 um 22:49

    Als ich gestern die Nachricht las, Necla Kelek werde den Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung erhalten, traute ich erst meinen Augen nicht. Dann runzelte ich die Stirn und schließlich war ich erbost.
    Es gibt Hunderttausende Beispiele gelungener Integration von Muslimen in Deutschland und der Stiftung fällt nichts Besseres ein, als eine Frau zu ehren, die in den letzten Jahren keine Brücken gebaut, sondern nur Gräben verbreitert hat.
    Mich betrübt das vor allem als Liberaler. Seit fast zehn Jahren bin ich Mitglied der FDP und nun im dritten Jahr im Bundesfachausschuss der FDP für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Darüber hinaus bin ich im vierten Jahr Stipendiat der Naumann-Stiftung.
    Nicht alle Liberalen denken so, wie die Preisverleihung vermuten ließe. Es gibt auch viele unter ihnen, die Integration nicht als einseitigen Prozess verstehen und die die Bekenntnisfreiheit ernst nehmen.
    PayMan sagt:
    23. Juli 2010 um 14:29

    Es ist frustrierend. Es ist einfach frustrierend. Ich habe langsam keinen Bock mehr auf dieses Gesellschaft, erhlich. Wie soll man sich gegen so was wehren. Jetzt gibt es doch wieder hunderte Leute mehr, die diese Frau für richtig halten. Ich überlege mittlerweile ernsthaft, das Land zu verlassen. Der Kampf gegen solche Entwicklungen ist nicht zu gewinnen. Es ist mir scheißegal, dass ich vielen Leuten einen Gefallen tue, wenn ich in meine “Heimat” zurückgehe… Aber wie soll man sich “integrieren”, wenn man durch solche Entscheidungen permanent einen vor den Kopf geknallt bekommt. Und dann auch noch von einer regierenden Partei. Sorry für meine destruktive Haltung. Aber ich fühle mich beschissen…
    Claus sagt:
    24. Juli 2010 um 17:26

    Lieber PayMan,

    ja, diese Gesellschaft kann bisweilen frustrieren, ist frustrierend. Auch für einen nicht-muslimischen Deutschen. Ich lebe seit über 20 Jahren in Berlin. Fast die gesamte Zeit in den angesagten Bezirken Wedding, Moabit, Neukölln - da, wo das Leben etwas erdiger schmeckt. Auf meinem Schreibtisch liegt Broders Kritik der reinen Toleranz. Ich habe es noch nicht gelesen, ausgenommen die letzten Seiten. Denn Broder liest man am besten von hinten: Wenn man weiß, was rauskommt, kann man seinen Verargumentationen leichter folgen.

    Ein Beispiel für Verargumentation (denn das Wort vermisse ich in meinem fast 1500 Seiten starkem Wörterbuch): In Deutschland sollten keine Moscheen gebaut werden dürfen, weil man in der Türkei keine Baugenehmigung für christliche Kirchen erhält.
    Ein Beispiel für Argumentation: In Deutschland gibt es Religionsfreiheit und somit besteht ein selbstverständliches Anrecht der Muslime, eine Moschee zu bauen. Da kein deutscher Publizist (auch kein anderer deutscher Bürger, kein Verein, keine Partei) das türkische Volk regiert, kann man das Gespräch suchen, um die türkische Regierung an Zeiten zu erinnern, als die Verhältnisse noch umgekehrt waren.

    Zurück zur Toleranz Broders. Wenn ich mal zitieren darf: “Toleranz widerspricht der menschlichen Natur so, wie es ihr widerspricht, die Beute zu teilen.”

    Anders als zu “Verargumentation” findet sich etwas zu “Toleranz”. Z.B., dass sich das Wort aus dem Lateinischen ableitet: tolerantia, das Ertragen, Erdulden. Auch Geduld.

    Nach Broder bin ich folglich kein Mensch, weil meine Geduld mit ihm noch zur Neige geht, während ich diese Zeilen schreibe. Ebenso wenig Mensch können die Muslime sein, die mich schon mehrmals zum Essen einluden. Gerne bezeuge ich, dass die Beute außerordentlich schmackhaft war, die sie freundlicherweise mit mir teilten.

    Mehr zum Thema Toleranz im Zusammenhang mit Islam und Muslimen gibt es meines Erachtens nicht zu sagen. Ich habe eine Reihe von Muslimen kennengelernt, die mir sympathisch sind; ihre Nähe empfinde ich als angenehm. Einige wenige mag ich nicht leiden; wir meiden uns. Wieder andere habe ich in mein Herz geschlossen. Für mich gibt es da nichts zu “ertragen”, zu “erdulden”. Und der Islam? Er ist eine große Religion wie das Christentum und das Judentum. Lamya Kaddor zitiert in “Muslimisch Weiblich Deutsch!” eine Mystikerin: “Ich will Wasser in die Hölle gießen und Feuer ans Paradies legen, damit diese beiden Schleier verschwinden und niemand mehr Gott aus Furcht vor der Hölle oder in der Hoffnung auf das Paradies anbete, sondern nur noch um Seiner ewigen Schönheit willen.” Tja, das finstere Mittelalter - es gebar Licht. Ein Agnostiker (mit religiöser Ader) ist begeistert. Und weil er nichts zu ertragen hat, kann er sich Akzeptanz aus der Portokasse leisten. Ich bin zuversichtlich, dass sich Herr Broder in Kürze auch mit diesem Thema beschäftigen wird.

    Aber es ging ja nicht um Toleranz, sondern um den Preis der Freiheit. Und der ist bekanntlich der Frieden. Zumindest verstehe ich Herrn Broder so: “Frieden ist relativ einfach herzustellen. Auch im Dritten Reich und in der Sowjetunion konnte man friedlich leben. Freiheit dagegen muss erkämpft werden, notfalls auch mit Gewalt.”

    Auch wenn ich mir schwer vorstellen kann, dass die Rassegesetze der Nazis von jüdischen Deutschen als Geste des Friedens interpretiert werden konnten, so möchte ich Broder hier nicht in Bausch und Bogen widersprechen. Schon gar nicht möchte ich Necla Kelek einen Hang zur Gewalt unterstellen. Sie schreibt Elchbücher - und das darf sie (”Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche”). Wie auch Henryk Broder seine modesten Erkenntnisse kundtun darf. Ich für meinen Teil frage mich, was gebildete Menschen antreibt, mit der Wahl eines Preisträgers eine vergiftete Atmosphäre weiter anzuheizen. In Amerika heiße es, so schreibt Lamya Kaddor: “Der Feind des Menschen ist die Ignoranz. Und der Feind der Ignoranz ist die Bildung.” In dieser Situation halten wir, wie ich glaube, ein Problem wie eine Lösung zugleich in Händen.

    Die Preisverleiher dürfen zweifellos als gebildete Menschen betrachtet werden. Vielleicht haben sie keine klügere Wahl getroffen, weil sie keinen Kontakt zu den wenig gebildeten Schichten haben, keine Kenntnis von den Grobheiten des Alltags. Nichts wissen von den Schwärmereien deutscher Kollegen vom Urlaub in der Türkei, so nett seien dort die Leute, “ganz anders als die Türken hier”. Dann erinnert man sich Mehmets, der - aus welchen Gründen auch immer - ein wenig abseits sitzt. “Du bist natürlich nicht gemeint. Du bist ja ganz in Ordnung.” Ob Mehmet gern abseits sitzt? Jedenfalls wird man ihn später schleichender Parallelisierung verdächtigen.

    Und doch ist Bildung auch die Lösung. _Wir_ brauchen mehr Zaimoglus, Kermanis, Kaddors. Mehr muslimische Inseln der Vernunft in all den maulschäumenden Wogen. Damit sie den nicht-muslimischen Gebildeten - die die Gosse meiden, wie der Teufel das Weihwasser - von den Blumen berichten können, die auch an diesem Ort blühen. Lamya Kaddor zitiert Rousseau (in einem anderen Zusammenhang): “Man muss schon viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, Fragen stellen zu können.” Ein Teil der gebildeten Nicht-Muslime ahnt nicht einmal, dass sie der Fragen bedürfen. Zu viele Antworten liegen auf ihren Schreibtischen, schwirren in den Ohren. Viele dieser Antworten sind von hässlicher Natur, dämonisieren eine Religion, dämonisieren Millionen von Menschen allein in diesem Land. Diesen Nicht-Muslimen muss die Frage zu ihrer Antwort gebracht werden, denn von allein scheinen sie sie nicht zu finden, selbst wenn sie darüber stolpern sollten. Manch einer raunt vom Clash of Civilizations. Ich für meinen Teil glaube allerdings, dass das klatschende Geräusch vom Brett vor dem Kopfe herrührt, gegen das sie mit Schwung anrennen.

    Wenn du magst, lieber PayMan, überdenke, ob du Lamya Kaddor nicht unterstützen möchtest. Und allein ist sie nicht. Und auch Nicht-Muslime sind hier mit im Boot; ihre Stimmen kann man in der Süddeutschen Zeitung, der Zeit, im Tagesspiegel vernehmen (nur um ein paar Beispiele zu nennen). Ich jedenfalls würde es bedauern, wenn du gingest.

    Liebe Grüße
    Claus
    PayMan sagt:
    25. Juli 2010 um 20:59

    @claus
    Danke.
    Hatem sagt:
    28. Juli 2010 um 13:52

    @meine Vorredner

    Merkwürdig, dass Sie Necla Kelek so heftig angreifen.

    Wäre es nicht besser, Sie würden Ihre Kraft und Aufmerksamkeit den vielen Muslimen widmen, die hier leben, aber die geltende Werte und Normen zu einem großen Teil ablehnen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Hatem
    Claus sagt:
    29. Juli 2010 um 00:11

    @PayMan
    Nichts zu danken. *Zusammen*leben ist eine prima Alternative. Und Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Gewalt.

    Auf das Leben und seine vielen Farben
    Claus
    auguste sagt:
    7. August 2010 um 17:54

    PayMan, auch mein erster Gedanke war: Ich habe keine Lust mehr. Als Lehrerin habe den Auftrag, meine Schüler über die Aufklärung zu unterrichten. Meine muslimischen Schüler, wohlgemerkt. Wenn sie mir dann Necla Kelek unter die Nase halten und mich fragen, wie aufgeklärt das eigentlich ist, was die über sie, ihre Eltern und ihre Geschwister schreibt, komme ich in Verlegenheit. Ich sage dann, dass es in der Tat nicht aufgeklärt ist und lasse sie die Fehlinformationen, die Verzerrungen, die demagogischen Sprachmittel erarbeiten. Wir sprechen darüber, dass in einem aufgeklärten Land sich solche Entgleisungen durch den Dialog zurechtbiegen lassen sollten. Zumindest dann, wenn die überwiegende Zahl der Dialogpartner sich der Aufklärung als Ethos verpflichtet fühlt, also z.B. dazu, die Individualität der Anderen zu achten und nichts zu sagen, was man nicht belegen kann. Jetzt dieser Preis… Gott sei Dank sind Ferien, sonst müsste ich erklären, wie das in einem aufgeklärten Land möglich ist. Und ich kann es nicht.
    auguste sagt:
    8. August 2010 um 16:28

    In Ergänzung zu meinem letzten Kommentar noch:
    Ich sage meinen Schülern, wenn sie sich als Opfer fühlen, auch, dass sie Deutsche sind oder es werden sollten, sobald sie 18 sind. Nicht nur die, die reden wie Necla Kelek oder die sie auszeichnen wollen, sind Deutsche, sondern auch sie. Und dass es - nicht die Hoffnung, sondern die Möglichkeit zu dem Versuch für sie gibt, als aktiv und passiv wahlberechtigte Mitbürger auf derartige Dinge Einfluss zu nehmen. Es gibt Regionen (z.B. hier), da würden deutsche Muslime 25 und mehr Prozent der Wählerstimmen bedeuten, das ist eine politische Macht.
    Salome sagt:
    11. August 2010 um 15:25

    Diese Auszeichnung ist ekelhaft. Ich finde es gut, dass auch liberale Muslime dagegen sind.

    @hatem
    Solltest du nicht lieber gegen die ganzen Islamfeinde und Ausländerhasser Stellung beziehen, statt eine Frau zu verteidigen, die von FAZ und Welt gekauft ist und dort jederzeit ihre Meinungen sagen darf.

    Glaub mal nicht, dass Dich die ganze Islamophobe und Rassisten eher leiden können, nur weil Du eine Islamkritikerin verteidigst. Erst geht es gegen die Kopftuchträgerinnen und dann gegen alle anderen mit schwarzen Haaren - scheiß egal, was die denken… Schau dich doch mal bei PI z.B. um, und frag dich, ob die mit Dir befreundet sein wollen.
    Hatem sagt:
    13. August 2010 um 23:13

    Sehr geehrte @auguste,

    Was sagen Sie Ihren Schülern eigentlich, wenn sich deutschstämmige Schüler als Opfer fühlen, als Opfer ihrer muslimischen Mitschüler?

    In einer NDR-Reportage von Güner Balci wurden sehr unschöne Bilder und Geschehnisse aus einer Schule in Berlin-Neukölln geschildert und gezeigt.

    Sie können die Reportage hier sehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=R9T7UBgsLZw

    Mich würde interessieren, wie Sie solche Dinge einschätzen und ob Sie eine Idee haben, wie man damit umgehen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hatem
    Wellgunde sagt:
    14. August 2010 um 13:01

    Werte Frau Kaddor,
    lesen sie doch bitte mal meinen Aufsatz auf
    http://www.welcker-online.de/Links/link_952.html . Wenn Sie fragen sollten, was ich eigentlich mit dem Islam zu tun haben könnte, so antworte ich, daß jeder Mensch eine Heimat hat und meine ist Deutschland. Einer Ihrer Kommentatoren hat versprochen, wieder in die seinige zurückzugehen. Den Mann oder die Frau muß ich loben, er dient als gutes Beispiel, besonders für die hier von Sozialhilfe lebenden Mohammedaner.
    Wellgunde.
    Claus sagt:
    18. August 2010 um 18:29

    @Hatem
    Ist vielleicht ja nur nicht aufgeffallen: Aber in diesem Blog geht es nicht um Jugendgewalt.

    @Wellgunde
    Aha, “jeder Mensch [hat] eine Heimat” und “hat versprochen, wieder in die seinige zurückzugehen” plus “gutes Beispiel”. Hier müffelts ein wenig nach “Ethnopluralismus”.
    Klingt beim ersten Hinhören nett, bedeutet aber nichts anderes als “Ausländer raus!”

    Gefühlter Trollalarm: 9 von 10.

    Viele Grüße
    Claus

    ps: @ Salome
    Könnte mir vorstellen, dass sich Hatem auf PI ganz gut auskennt. Sein Pseudonym (=Gerechtigkeit) ist ja vielleicht nicht identisch mit seinem Namen.
    Hatem sagt:
    20. August 2010 um 17:21

    @claus
    Vielen Dank für die Belehrung.

    Aber es geht in dem von mir verlinkten Beitrag nicht um Jugendgewalt, sondern um Mobbing und Ausgrenzung von Schülern - aus dem Grunde, weil sie “Ungläubige” sind, Schweinefleisch essen undsoweiter.

    Dazu muss man nicht PI und ähnliches lesen. In Berlin ist das leider verbreitete Alltagsrealität.

    Und “Hatem” ist kein Pseudonym, sondern ein recht weit verbreiteter arabischer Vorname. Mein Vorname.

    MfG
    Hatem
    Hatem sagt:
    20. August 2010 um 17:26

    @salome

    Ich kann nicht von Rassisten gemocht werden, denn ich bin gegen Rassismus.

    Allerdings hat Islamkritik nichts mit Rassismus zu tun - seit wann ist eine Religion eine Rasse?!

    Ich denke, dass man Religionen prinzipiell kritisch gegenüberstehen sollte.

    Und ich weiß nicht, warum ich eine Religion verteidigen sollte, die Ungläubige verachtet, Konvertiten mit dem Tode bedroht und Homosexuelle für minderwertige Menschen hält.

    MfG
    Hatem
    Claus sagt:
    23. August 2010 um 21:42

    @Hatem

    Nun ist es wohl an mir, mich für die Belehrung zu bedanken. Hatte in der Tat übersehen, dass es in dem Blog um “Mobbing und Ausgrenzung von Schülern” ging.

    Der Begriff “Rassismus” wird übrigens schon seit geraumer Zeit nicht ausschließlich an Ethnien gekoppelt (sondern u.a. auch an Kultur und Religion).

    So kann man die auf PI und anderswo gepflegte “Islamkritik” durchaus als Rassismus bezeichnen. Z.B., weil Schiiten, Sunniten, Aleviten etc. in einen Topf geworfen werden, um daraus “den Muslim” (gern als “Musel” verhöhnt) zu backen. Im 19. Jahrhundert wurde mit vergleichbaren Methoden “der Jude” als Feindbild kreiert.

    Wer sich einen Überblick über das Thema verschaffen möchte, dem empfehle ich einen Blick in “Islamfeindschaft und ihr Kontext”. Schlanke 150 Seiten, herausgegeben von Wolfgang Benz und dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

    Nur am Rande sei erwähnt, dass in diesem Monat bereits mehrere Brandanschläge auf die Sehitlik-Moschee verübt wurden. Auch das ist anscheinend Neuköllner Alltag. Und wie wahr, mit Kritik am Islam hat das nichts zu tun.

    Viele Grüße

    Claus

    ps: Gefühlter Trollalarm unwesentlich auf 9,5 von 10 gestiegen.
    auguste sagt:
    24. August 2010 um 06:39

    @ hatem
    Jeder mobbt den Anderen mit dem, worin er sich überlegen fühlt, bei Deutschen ist das ihr Deutschsein und bei muslimischen Ausländern ist das ihre Religion. Und es mobbt nur der, der es nötig hat, der sich irgendwo ins Hintertreffen gedrängt und selber als Opfer fühlt oder wenigstens als bedroht. Wir kennen solche Fälle, wie Sie sie schildern. Aber weil die Schule mitten in einem solchen “Problem”-Bezirk steht, kennen die Schüler auch die Familien, aus denen solche Täter kommen, sie kennen deren Probleme. Und es wohnen nicht nur Ausländer dort, sondern viele sozial Benachteiligte, auch Arbeitslose, Alkoholiker, Junkies (großes Problem!) und andere Menschen, sie sehen also täglich, dass die Probleme die Täter machen und nicht die Herkunft oder die Religion. Vielleicht ist das der Grund, weshalb mir nie eine ausländer- oder islamfeindliche Interpretation solcher Übergriffe vorgekommen ist.

    Das ist übrigens das, was mir an Necla Kelek so zweifelhaft erscheint, dass sie – als Soziologin auch noch! - die Probleme, die sie anprangert, mit der Religion erklärt. Dass sie nicht die Kriterien ihres Faches bemüht, keine Differenzierung leistet, keine Erklärung bietet, sondern mystifiziert .
    Hatem sagt:
    25. August 2010 um 22:14

    Verehrte Auguste,

    Danke für Ihre Antwort.

    Aber ich denke, dass Sie genauso gut wie ich wissen, dass viele Muslime Ungläubige, Christen und Juden als verachtenswert ansehen.

    Ich bin Araber, ich weiß, wie verbreitet diese Sicht ist.

    Und ich kenne diese Verachtung nicht nur aus Berliner Problemkiezen, sondern auch aus Kairo oder Damaskus oder von Saudis. Und da hat es nun garantiert keinen sozialen Hintergrund.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hatem
    Hatem sagt:
    25. August 2010 um 22:17

    Verehrte Claus,

    Wie Sie PI beurteilen ist Ihre Angelegenheit.

    Aber alle Islamkritik als Rassismus zu diffamieren ist methodisch wie inhaltlich falsch.

    Ich bin Araber und ich bin islamkritisch. Wenn ich Ihrer Erklärung folge, müsste ich ja mir selber gegenüber rassistisch sein?!

    Ich würde mir sehr wünschen, dass alle Muslime dieselben Auffassungen vertreten würden wie die Alewiten. Leider ist die Realität ganz anders.

    Und Sie wissen vielleicht, dass die Alewiten bei den meisten Sunniten und Schiiten nicht als Muslime gelten.

    MfG
    Hatem
    Claus sagt:
    26. August 2010 um 21:40

    @auguste

    Am 01.02.2006 erschien in der Zeit eine Petition von Yasemin Karakasoglu und Mark Terkessidis, die von 60 Migrationsforschern unterschrieben wurde und “Gerechtigkeit für die Muslime” einforderte. In ihr wird u.a. angeführt, dass die Aussagen der Soziologin Necla Kelec und der Autorin Kelec einander widersprächen. Interviews mit Jugendlichen habe sie im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Untersuchung “Islam im Alltag” folgendermaßen interpretiert: »Das Bekenntnis zum Muslim-Sein darf im Regelfall nicht als traditionelle Selbstverortung missverstanden werden.« Kelec habe festgestellt, “dass der Islam für die jungen Leute türkischer Herkunft vor allem ein Mittel der sozialen Identifikation sei – und weniger eine unhinterfragte religiöse Tradition”.

    In ihrem bald darauf erschienenen Buch “Die fremde Braut” hätten dieselben Interviews eine Neudeutung erfahren: »Es [das Menschen- und Weltbild des Islam] kann auch gar nicht infrage gestellt werden, weil der Islam als Gesetzesreligion gottgegeben ist. Dieses Kulturmuster prägt das Handeln der muslimischen Migranten in Deutschland bis in den letzten Winkel ihres Alltags – ihr Leben, ihr Verhalten, die Erziehung der Kinder. Und diese Werte haben mit den Werten und Normen der deutschen Mehrheitsgesellschaft nicht viel gemein.«

    [An dieser Stelle mein herzlicher Dank an den Zeit-Verlag, der sein Archiv für jedermann geöffnet hat. Großartig.]

    Die anscheinend nicht unerhebliche Neigung zu flexibler Auslegung der zugrundeliegenden Fakten lässt zusammen mit der bereits von Auguste erwähnten Meidung einer differenzierenden Sicht und den “pauschalisierenden Äußerungen” (Lamya Kaddor) bei mir ernsthafte Zweifel an Frau Kelecs Seriosität erwachsen.

    Kelecs Auswurf über angeblich omnipotente muslimische Männer, der aus dem Handbuch des geifernden Rassisten zitiert worden sein könnte, möchte ich da noch nicht mal in die Wertung einbeziehen. Aufgrund ihrer eindimensionalen Schreibe, die billigsten Stereotypen Vorschub leistet, wird sie vermutlich auch hasserfülltes Gebrüll in ihrem Briefkasten vorgefunden haben. Dergleichen kann, denke ich, gewiss zu Verhärtungen führen.

    Was ich (weitgehend) vermisst habe, ist ein Aufschrei der Empörung ob der menschenverachtenden Obszönität. Denn wenn ich einem Altmeister des Hinguckens, Adam Smith, Glauben schenken darf, wäre eine solche Reaktion zu erwarten gewesen:

    “Der Hang zu denjenigen Gefühlen, die die Menschen voneinander wegtreiben, und die Tendenz haben, gleichsam die Bande der menschlichen Gesellschaft zu zerbrechen, der Hang zu Zorn, Hass, Neid, Bosheit und Rachsucht pflegt [...] weit leichter durch sein Übermaß als durch sein Fehlen Anstoß zu erregen.” (Theorie der ethischen Gefühle (… moral sentiments))

    Was ist los in dieser Gesellschaft, frage ich mich? Denn Smith fährt fort:

    “Das Übermaß dieses Hanges macht einen Menschen in seiner eigenen Meinung erbärmlich und elend [...]”

    Viele Grüße

    Claus
    Anti-Islamismus/Rassismus - Seite 10 - politik.de - Portal f sagt:
    26. August 2010 um 23:41

    [...] Oder entspringt diese Einsicht einmal mehr Ihrer Intuition? 3 Schritte zum Lerneffekt: 1. Lese: Freiheitspreis f
    Claus sagt:
    28. August 2010 um 13:54

    In meinem letzten Kommentar habe ich den Namen von Frau Kelek durchgängig falsch geschrieben. Ich bitte dies zu entschuldigen.
    auguste sagt:
    1. September 2010 um 14:12

    @ Claus: Danke!

    @Hatem: Auch politische Feindbilder haben ihre Ursachen und ihre Geschichte. Sogar die im Koran - dies schon mal zur Vorbeugung, falls das jetzt als nächstes kommt. Es ging hier um Necla Kelek. Zu dieser Dame gibt es über den Beitrag von Claus hinaus von meiner Seite aus nichts mehr zu sagen.
    peter sagt:
    1. September 2010 um 16:19

    ich hab keine ahnung über das islambild von frau kelek oder frau Kaddor-ich ahb auch keinen ahnung vom islam.

    das einzigste was ich als moabit-bewohner (kiez in berlin mit hohem anteil, nja sie wissen schon ;) mitbekomme , jede menge kopftücher - zunehmend mehr in den letzten jahren - und wenn ich dann mir die bilder anschaue die mir aus islamischen ländern entgegenkommen - frauen steinigen , schwule werden im iran gehängt usw - das frage ich micht schon was der islam denn so ist.

    mir ist es prinzipiel egal woran jemand glaubt, sollte privatsache sein , kritisch wird es dann , wenn jemand seinen glauben zum maßstab für alle erheben will.

    ps: das gleiche gilt auch für ultra-orthodoxe juden , die wegen genauso ein goßes unbehagen in mir - aber die tummeln sich ahtl hauptächlich in israel und nicht bei mir um die ecke. und nein ein rassist bin ich nicht - ich habe freunde aus allen möglichen staaten und kontinenten . überall gibt es coole und nette menschen. aber ich mach mir sorgen , wenn ich in meinen land plötzlich von leuten umgeben bin , die mit dem grundgesetz nichts anfangen können.
    Claus sagt:
    7. September 2010 um 12:03

    @peter

    Lass mich bitte ein paar Verständnisfragen stellen:

    Du verknüpfst die Kopftücher, die hier vermehrt von weiblichen Muslimen getragen werden mit Steinigungen und Erhängungen im Iran (und anderen Ländern). a) Auf welcher Grundlage geschieht dies? b) Warum fallen im selben Kontext nicht die Widerstände gegen derlei Hinrichtungen im Iran auf? (Und dort den Mund aufzumachen erfordert ein bisschen mehr Mumm als hierzulande. Dieser Mumm ist nicht selten bei kopftuchtragenden Frauen zu beobachten.) c) Allgemein: Warum ist das Kopftuch bei Musliminnen ein Problem? d) Speziell: Warum ist eine Muslimin mit Kopftuch ein größeres Problem als eine Muslimin ohne?

    Was veranlasst dich anzunehmen, dass Muslime ihren Glauben für dich und mich zum Maßstab machen wollen? Bei mir zumindest hat noch niemand eine Missionierung versucht.

    Was veranlasst dich anzunehmen, dass Muslime nichts mit dem Grundgesetz anfangen können?

    Viele Grüße

    Claus
    Hatem sagt:
    11. September 2010 um 14:52

    Für einen gläubigen Muslim wird es immer einen Konflikt geben zwischen weltlichen Gesetzen und dem was der Heilige Qur’an sagt.
    Und im Zweifelsfall muss er die Scharia immer über das Grundgesetz stellen.
    Claus sagt:
    13. September 2010 um 18:57

    @Hatem
    Na, da haben wir im Zweifelsfall ja Glück, dass Menschen nicht immer tun, was sie müssen.

    Claus
    Claus sagt:
    13. September 2010 um 18:59

    Sorry, Gruß vergessen, darum ein paar mehr: Viele Grüße
    Otto Z. sagt:
    2. Oktober 2010 um 20:26

    Ich finde es total schlimm, wie die Muslime, die Schwächsten in der Gesellschaft, Tag für Tag in den deutschen Medien vorgeführt werden.

    Grade die greift man an, die sich am wenigsten selbst behaupten können!

    Was ein junger Muslim vor allem an den deutschen Hauptschulen so alles an Anfeindungen zu ertragen hat, ist einfach schrecklich!

    Die sollten darüber mal was im Fernsehen bringen, aber das wird ja alles in den Medien verschwiegen.
    Serdar sagt:
    6. November 2010 um 18:21

    Necla Kelek ist eine extrem aggressive und hysterische Dämagogin die Rechtspopulisten nach dem Mund redet. Sie löst anliegende Probleme nicht sachbezogen und professionell sondern liefert einfach gestrickte vorgefertigte Ansichten, brandmarkt Muslime als die Wurzel allen Übels, kritisiert mit missionarischem Eifer Muslime und steht ignorant und herablassend auf wenn sie mal kritisiert wird.

    Sie ist eine engstirnige Extremistin und Fundamentalistin mit einer hohen kriminellen Energie.
    Serdar sagt:
    6. November 2010 um 18:25

    Heute gibt es in Deutschland mehr Rassisten als zu Zeiten der NS-Diktatur.
    Mindestens 60% der Deutschen sind rassistisch, das geben einige deutsche Freunde von mir selbst zu.

    Ich wurde sooft gedemütigt in diesem scheinheiligen Land dass Ich das Kotzen kriege.
    Ich werde dieses Land bald verlassen und mein ganzes Leben lang gegen Deutschland wettern.
    Ich möchte den Spieß umdrehen und Deutsche den Rest meines Lebvens kritisieren, und da gibt wirklich sehr viel zum Kritisieren!
    Serdar sagt:
    6. November 2010 um 18:26

    Blonde Bestie
    Blonde Bestie, mit diesem originellen Schlagwort charakterisierte Nietzsche 7, 322 (1887) das elementare Raubtierbedürfnis der vornehmen Rassen, sich für den durch die soziale Gemeinschaft bedingten Zwang durch Grausamkeit gegen fremde Völker schadlos zu halten (vergl. Büchmann S. 327). Siehe Nietzsches Schrift ›Zur Genealogie der Moral‹, wo es heißt: “Aus dem Grunde aller dieser vornehmen Rassen ist das Raubtier, die prachtvolle nach Beute und Sieg lüstern schweifende blonde Bestie nicht zu verkennen; es bedarf für diesen verborgenen Grund von Zeit zu Zeit der Entladung, das Tier muß wieder heraus, muß wieder in die Wildniß zurück; römischer, arabischer, germanischer, japanischer Adel, homerische Helden, skandinavische Wikinger — in diesem Bedürfniß sind sie sich alle gleich. Die vornehmen Rassen sind es, welche den Begriff ›Barbar‹ auf all den Spuren hinterlassen haben, wo sie gegangen sind.”
    Ebenba S. 323 gedenkt er des Jahrhunderte langen Entsetzens, mit dem Europa ›dem Wüten der blonden germanischen Bestie‹ zugesehen habe. Diesen zoologischen Terminus erläutert er des weiteren 8, 103 (1888) wo er über die Zähmung der ›Bestie Mensch‹ spricht: “Im frühen Mittelalter, wo in der Tat die Kirche vor Allem eine Menagerie war, machte man allerwärts auf die schönsten Exemplare der “blonden Bestie” Jagd — man “verbesserte” zum Beispiel die vornehmen Germanen. Aber wie sah hinterdrein ein solcher “verbesserter”, ins Kloster verführter Germane aus? Wie eine Karikatur des Menschen, wie eine Mißgeburt: er war zum “Sünder” geworden, er stak im Käfig.”
    Herangezogen sei auch eine Bemerkung Jahns 2, 310: “Und Haller, … so das Volk eine “kollektive Bestie” nennt, möchte gern von oben bis unten überall rückwärtsen, Gottes Licht auslöschen, damit die geweihte Kerze pfäffischer Blendleuchte heller irrwische.” Eine Bezeichnung, die selbst wieder aus das politische Geschöpf oder gesellige Tier des Aristoteles zurückweist (Büchmann S. 428).
    Serdar sagt:
    6. November 2010 um 18:26

    US-Studie: Blondinen sind aggressiver

    Blondinen sind angeblich aggressiver und selbstbewusster als brünette, schwarz- oder rothaarige Frauen. Das will die University of California in Berkeley im Rahmen einer Studie unter 156 Personen herausgefunden haben. So sollen blonde Frauen geradezu “kriegerische” Verhaltensmuster zeigen, um ihren Willen durchzusetzen oder ihre Ziele zu erreichen. Hintergrund sei die besondere Behandlung, die Blondinen aufgrund ihrer meist mehr beachteten Haarfarbe erfahren. Der Studienleiter Aaron Sell spricht von dem sogenannten “Prinzessinnen-Effekt”: “Viele Blondinen leben in einer Art Blase, in der sie so lange besser behandelt wurden als andere, dass sie möglicherweise nicht einmal bemerken, dass sie wie eine Prinzessin behandelt werden.”
    Serdar sagt:
    6. November 2010 um 18:31

    Die zumeist blonden germanischen Wikinger haben alles bis dahin an Gewalt, Kriminalität und Brutalität dagewesene in den Schatten gestellt. Die zumeist blonden Wikinger sind plündernd, mordend, brandschatzend und vergewaltigend durch die halbe welt gezogen und haben alles kurz und klein geschlagen.

    Vandalismus, also Zerstörungslust und Zerstörungswut hat seinen Namen von den Vandalen, ein germanisches zumeist blondes Volk.

    Die Arische Bruderschaft die in den us-amerikanischen Gefängnissen nur 0,1% der Gefangenen ausmacht ist für mindestens 20% der Morde in den dortigen Haftanstalten verantwortlich.

    Auch das Apartheims-Regime der zumeist blonden Germanen in Südafrika untermauert das unheiliche Gewaltpotenzial der blonden Germanen.
    Claus sagt:
    18. November 2010 um 16:49

    @Serdar, Sie haben den Menschenfeinden in diesem Thread auf das Schönste bewiesen, wie wenig es bedarf, den Spieß herumzudrehen. Doch bedenken Sie bitte wohl, ob Sie sich von denen Hass in Ihr Herz pflanzen lassen wollen. Nietzsche, wo Sie ihn erwähnten, Himmelsstürmer und Höllenwanderer, sprach einst eine Warnung aus, die man nicht ernst genug nehmen kann:

    “Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird.
    Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.”

    Zorn kann das Höllenfeuer Hass entfachen. Und Hass frisst unsere Seelen.

    Liebe Grüße
    Claus

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Kommentare: 2

  • #1

    Victor (Sonntag, 22 Juli 2012 18:45)

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